1. Geografische Übersicht

Hagen liegt am nordwestlichen Rand des Sauerlands. Im Ostenn grenzt Hagen an Iserlohn und im Norden wird das Hagener Stadtgebiet durch das Ruhrtal begrenzt. Westlich von Hagen liegen Gevelsberg und Ennepetal. Südlich von Hagen beginnen die Berge des Sauerlands, in denen nach 25km Lüdenscheid liegt.

2. Geologische Übersicht

Von Westen kommend zieht der Massenkalkzug durch die südlichen Bereiche Hagens. Durchschnitten wird das Karstgebiet durch die Flüsse Volme und Lenne, die tiefe Täler in den Kalkstein geschnitten haben. Zwischen den beiden Flüssen liegt eine Richtung Osten flach abfallende Hochfläche. Im nördlichen Bereich dieser Hochfläche sind die Massenkalke dolometisiert. Diese dolomitisierten Kalke werden an dieser Stelle großflächig durch einen Steinbruch abgebaut.

3. Hydrologische Übersicht

Die Volme hat ein sehr tiefes Tal in den Massenkalk geschnitten. Auch wenn es hier einen Vorfluter ordentlicher Größe gibt, hält sich die Höhlenbildung in Granzen. Die östlich des Volmetals gelegene Hochfläche sammelt die Niederschläge und führt sie unterirdisch dem Tal der Lenne zu. Am Talrand der Lenne befinden sich der Weißenstein mit einigen Höhlenrelikten und dem Barmer Teich. Der Barmer Teich ist die größte Karstquelle im Raum Hagen. Gespeist wird diese Quelle durch drei Bäche, dir von süden kommend auf dem Karst treffen und dort in den Untergrund abfließen.
Auf der Suche nach dem Höhlensystem unter dem Weißenstein und der dahinter liegenden Karsthochfläche, stieß der Arbeitskreis Kluterthöhle auf die Blätterhöhle. Bei den Grabungen wurden nach wenigen Wochen schon menschliche Knochen geborgen, deren Bestimmungen sensationelles Ergaben. In der Blätterhöhle wurden die ältesten Nachweise menschlicher Überreste Westfalens gefunden. Die Ausgrabungen dauern noch immer an.

4. Höhlen

  • Blätterhöhle
  • Lennelabyrinth
  • Oeger Höhle
  • Volmehanghöhle