1. Geografische Übersicht

Die Briloner Hochfläche liegt am nördlichen Rand des Sauerlands. Der Karst beginnt östlich der Stadt Brilon. Im Norden liegt die Kalkgrnzen bei den Orten Alme und Bleiwäsche, im Süden bilden Hoppecke und Messinghausen die Grenze und im Osten liegt die Grenze in etwa bei der Ortschaft Madfeld.

2. Geologische Übersicht

Der Massenkalk der Briloner Hochfläche stammt aus dem Devon, genauer aus dem Givetium und dem Frasnium. Diese Kalke wurden durch große Riffe gebildet, die sich in einem falchen, etwa 26° Grad warmen, devonischen Schelfmeer gebildet haben. Zu dieser Zeit lag das heutige Sauerland etwa auf Höhe des Äquators. Im Norden lag der Old-Red-Kontinent, der dem heutigen Australien recht ähnlich gesehen haben durfte, besonders was die rote Färbung des Bodens angeht. Diese eisenhaltigen Sedimente wurden durch Flüsse ins Meer transportiert und lagerten sich in Rissen und Spalten im Riff ab. Aus diesem Grund gibt es in den Bereichen der Massenkalke starke Eisenerzvorkommen.
Durch die Hebung des Sauerlands wurden die Massenkalke endgültig aus dem Meer gehoben. Bei dieser Hebung bildeten sich im Getein Klüfte und Störungen. An diesen Klüften und Störungen orientieren sich heute die meisten Höhlen.

3. Hydrologische Übersicht

Die Wässer die oberirdisch der Briloner Hochfläche zufließen, verschwinden schnell im Untergrund. Durch Färbeversuche wurde nachgewiesen, dass fast die gesamte Briloner Hochfläche durch zwei Karstquellen entwässert wird. Der Almequelle und dem Moosspring.

4. Höhlen

  • Apostelhöhle
  • Hallersteiner Höhle
  • Malachitdom
  • Rösenbecker Höhle